Wenn im Frühjahr oder Sommer die Nase läuft, die Augen jucken und du häufiger niesen musst, kann eine Pollenallergie dahinterstecken. Die Beschwerden entstehen durch eine allergische Reaktion auf Pollen von Bäumen, Gräsern oder Kräutern.
Typische Pollenallergie Symptome zeigen sich an Nase, Augen und Atemwegen. Auch Husten oder ein Druckgefühl in der Brust sind möglich. Als wichtige Heuschnupfen Anzeichen gelten Beschwerden, die während der Pollensaison wiederholt auftreten.
Beobachte daher, wann und wie stark deine Beschwerden auftreten. Beeinträchtigen sie deinen Alltag oder breiten sie sich auf die unteren Atemwege aus, ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll.
Pollenallergie erkennen: Typische Symptome im Überblick
Zu den typische Pollenallergie Symptome zählen Niesanfälle, eine juckende Nase und wässriger Ausfluss. Die Beschwerden beginnen oft kurz nach dem Aufenthalt im Freien. Häufig reizen die Pollen deine Augen und Atemwege.
Beim Heuschnupfen tritt der Schnupfen meist saisonal auf. Der allergischer Schnupfen bleibt oft über mehrere Tage oder Wochen bestehen. Wind kann die Beschwerden verstärken, da er viele Pollen verteilt.
- häufige Niesanfälle und eine laufende oder verstopfte Nase
- juckende, gerötete oder tränende Augen
- Kratzen im Hals, Husten oder ein Druckgefühl in der Brust
Bei einer Erkältung kommen oft Halsweh, Müdigkeit oder Fieber hinzu. Bei einer Pollenallergie fehlen diese Anzeichen meist. Die Frage Erkältung oder Allergie lässt sich über den Verlauf besser einschätzen: Allergische Beschwerden kehren bei passendem Pollenflug regelmäßig zurück.
Augen, Nase und Atemwege: Diese Beschwerden können auf eine Pollenallergie hinweisen
Eine Pollenallergie kann Nase, Augen und Atemwege belasten. Die Beschwerden beginnen oft während des Pollenflugs und treten bei Kontakt mit bestimmten Pflanzen stärker auf.
Allergischer Schnupfen und verstopfte Nase
Typisch sind Niesanfälle, wässriger Schnupfen und Nasenjucken. Ein allergischer Schnupfen kann die Schleimhaut anschwellen lassen. Dadurch entsteht eine verstopfte Nase, die das Atmen erschwert.
Im Unterschied zu einer Erkältung fehlen oft Fieber, starke Abgeschlagenheit und Gliederschmerzen. Die Beschwerden können sich bessern, wenn du den Kontakt mit Pollen vermeidest.
Juckende, gerötete und tränende Augen
Juckende Augen, Rötungen und Tränenfluss sprechen häufig für eine allergische Bindehautentzündung. Die Augen reagieren empfindlich auf Pollen in der Luft.
Reibe deine Augen möglichst nicht. Das verstärkt die Reizung und kann Schmutz oder Krankheitserreger einbringen. Kühle Umschläge können die Beschwerden sanft lindern.
Husten, pfeifende Atmung und Kurzatmigkeit
Husten, pfeifende Atmung, Kurzatmigkeit oder ein Druckgefühl im Brustkorb können auf gereizte untere Atemwege hinweisen. Bei einem allergischen Asthma verengen sich die Bronchien zeitweise.
Pollen zählen zu den möglichen Auslösern eines Asthmaanfalls. Wenn du persönliche Auslöser erkennst, kannst du Belastungen gezielt meiden. Informationen zu Therapien bei Asthma helfen dir, die Behandlung besser zu verstehen.
Wann treten Pollenallergie-Symptome auf und wodurch werden sie verstärkt?
Die Beschwerden richten sich oft nach den Pollenflugzeiten in deiner Region. Frühblüher wie Hasel und Erle können in Deutschland bereits im Winter oder zeitigen Frühjahr Pollen freisetzen. Birkenpollen folgen meist im Frühjahr.
Gräserpollen belasten dich vor allem im späten Frühjahr und im Sommer. Beifuß und Ambrosia zählen zu den Kräutern, deren Pollen im Sommer und Frühherbst Beschwerden auslösen können. Die persönliche Reaktion fällt unterschiedlich stark aus.
Bei trockenem, windigem Wetter steigt die Pollenkonzentration oft an. Ein Aufenthalt im Freien kann die Belastung erhöhen. Gartenarbeit, Sport im Freien und langes Sitzen auf dem Balkon bringen dich näher an die Pollenquellen.
Geöffnete Fenster lassen Blütenstaub in die Wohnung gelangen. Pollen haften zudem an Kleidung, Haaren und Haustieren. Beim Umziehen oder Bürsten können sie erneut in die Raumluft gelangen.
Die Menge der Pollen nimmt je nach Tageszeit, Wetter und Pflanzenart zu oder ab. Ein Blick auf die regionalen Pollenflugzeiten hilft dir, belastende Zeiten besser einzuschätzen. Bei starkem Wind können Gräserpollen und Kräuterpollen über größere Entfernungen verteilt werden.
Pollenallergie abklären lassen: Diagnose und ärztliche Hilfe
Eine ärztliche Abklärung ist sinnvoll, wenn deine Beschwerden jedes Jahr in der Pollensaison auftreten. Auch Schlafstörungen, weniger Leistungsfähigkeit beim Sport oder Einschränkungen im Alltag sprechen für einen Termin in der Hausarztpraxis. Das gilt ebenso, wenn frei verkäufliche Mittel nicht ausreichend helfen.
Für die Pollenallergie Diagnose fragt die Ärztin oder der Arzt nach deinen Beschwerden, ihrem zeitlichen Verlauf und möglichen Auslösern. Ein Allergietest kann den Verdacht genauer prüfen. Häufig kommt ein Pricktest auf der Haut zum Einsatz. Dabei werden verschiedene Allergene aufgetragen und die Haut leicht angeritzt.
Ergänzend kann eine Blutuntersuchung bestimmte Antikörper nachweisen. Weitere Allergietests helfen bei Bedarf, die auslösenden Pollenarten genauer zu bestimmen. So lässt sich die Behandlung besser auf deine Beschwerden abstimmen.
Bei pfeifender Atmung, deutlicher Kurzatmigkeit oder einem Engegefühl im Brustkorb solltest du rasch ärztliche Hilfe suchen. Diese Beschwerden können auf allergisches Asthma hinweisen. Werden die Atemprobleme stärker oder treten sie plötzlich auf, fordere unverzüglich medizinische Hilfe an.

